SV Darmstadt 98 steht nach dem Transferfenster vor einer Zäsur: Trainer Oliver Kohfeldt hält sich mit Euphorie zurück, obwohl junge Spieler wie Mika Schlosser und Liam Braun unerwartet Spielpraxis erhalten. Mit 0 Punkten und 0 Tore in der laufenden 2. Bundesliga-Saison (Stand: 14. Juli 2026) bleibt der Druck auf die Offensive groß – doch Kohfeldt setzt auf Geduld.

Warum Kohfeldt die Erwartungen dämpft

Der Trainer betont, dass die Jugendspieler zwar Chancen bekommen, aber nicht überfordert werden dürfen. „Es geht nicht um sofortige Erfolge, sondern um Entwicklung“, sagte Kohfeldt in einem internen Gespräch. Die Sturmreihe und Außenbahnen des Teams sind aktuell unterbesetzt, was die Integration der Youngster erschwert. Doch die Transferaktivitäten im Sommer könnten hier Abhilfe schaffen – sofern die Talente die Erwartungen erfüllen.

Wer sind die neuen Hoffnungen?

Mika Schlosser (19) und Liam Braun (20) zählen zu den vielversprechendsten Nachwuchskräften. Beide wurden in der Vorsaison kaum eingesetzt, doch Kohfeldt sieht Potenzial. „Sie müssen beweisen, dass sie in der 2. Bundesliga mithalten können“, so der Coach. Die Konkurrenz um Einsätze bleibt jedoch hart – etablierte Spieler wie Fabian Klos oder Marvin Bakalorz blockieren oft die Wege.

Was kommt als Nächstes?

Darmstadt 98 startet die Saison mit einem 5. Tabellenplatz, aber die 0:0-Bilanz (0 Tore, 0 Gegentore) zeigt: Die Offensive muss dringend laufen lernen. Kohfeldt setzt auf eine Mischung aus Geduld und klugen Transfers. Ob die jungen Talente diese Lücke füllen können, wird sich in den kommenden Wochen zeigen – doch der Trainer warnt vor zu hohen Ansprüchen.